Wandern mit Kindern

 

Viele Kinder sind schon von sich aus gerne unterwegs.  Gerade beim Wandern in der freien Natur können sie richtig aus sich herausgehen und sich sehr aktiv bewegen.
Um den Kindern den Spaß an einer Wanderung nicht zu nehmen, sollten Sie allerdings einige Sachen beachten.

Kinder sind keine Erwachsenen!

Talsperre bei Spindlersmühle/Tschechien

Das, was Sie gerade als besonders erholsam empfinden, wird von den Kleinen nicht immer geteilt. Sie sind viel mehr in Bewegung, rennen oft und nehmen auch die Gelegenheit wahr, neugierig links und rechts des Weges etwas Neues zu entdecken.
Gerade eine abwechselungsreiche Wanderstrecke empfinden sie wie eine Herausforderung: ständig gibt es neue Sachen zu entdecken, vieles ist ihnen vollkommen unbekannt und oft möchten sie Ihnen auch lauthals das neu Entdeckte mitteilen.

Besonders, wenn Sie nicht so oft mit Ihren Kindern unterwegs sind und das Durchhaltevermögen der Kleinen nicht richtig einschätzen können, sollten Sie die Wanderung so planen, daß sie sie immer stark abkürzen und damit vorzeitig beenden können.
Denn gerade kleinere Kinder, die das anstrengende  Laufen nicht gewohnt sind, werden schnell müde und klagen dann über ihre Füße.
Andererseits kann es auch passieren, daß Ihre Kinder mehr Kondition haben als Sie selbst. Dann sollten Sie auf dem Rückweg  einigen kleinere Umwegen machen und Ihre Kinder ermuntern, daß sie sich an Ort und Stelle noch etwas austoben, während Sie rasten und neue Kraft sammeln.

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Horror an Weihnachten

Das Weihnachtsfest 2013 wird wohl in die Geschichte eingehen:

Viele Menschen habe ihre Geschenke, wie immer, auf den letzten Drücker bestellt in der Hoffnung, daß sie noch pünktlich ankommen.

Natürlich im Internet, da ist es ja so praktisch: Man kann sooo viele Geschäfte aufsuchen, ohne sich aus dem Sessel erheben zu müssen, und hat weitaus mehr Angebote, als wenn man von Einkaufscenter zu Einkaufscenter shoppt.

Nun wissen wir ja alle:
Bei amazon hat es Streiks gegeben, und viele Bestellungen wurden nicht pünktlich ausgeliefert.
Amazon hat das zwar leise dementiert, aber mir ist mindestens ein Fall bekannt, wo das Geschenk nicht mehr rechtzeitig zum Fest ankam.

Andere Sachen sind auch auf eigene…..na ja, Dusseligkeit, würde ich sagen, zurückzuführen.

Ich habe zwei Wochen vor Weihnachten nach einem Fotoapparat für meine Frau gesucht, habe mich umfassend informiert, weil ich schon zweimal etwas Falsches, oder sagen wir besser: nicht ausreichendes! gekauft habe.

Nun habe ich nach vielen Recherchen und Kundenmeinungen und Test einen Apparat gefunden – und wollte ihn bestellen, weil ich selbst in der Vorweihnachtszeit beruflich voll eingespannt bin und an Schopping nicht zu denken ist.

Deswegen erst mal zu amazon:   1x lieferbar.
Ich will bestellen, doch schon im Bestellvorgang wird mir erklärt, daß der letzte Apparat weg ist und die neue Lieferung erst im nächstem Jahr ankommt.

Nutzt mir nichts!

Dann bei OTTO:
Auch hier gibt es den Apparat noch, lieferbar in 2-3 Werktagen.
Gut, denke ich mir am 16.12., das reicht ja noch.
Also gleich bestellt, und schlafen gegangen mit dem sicheren Gefühl, das richtige Geschenk gekauft zu haben.

Horror am nächstem Tag

Doch was muß ich am nächstem Tag in einer Email – Bestätigung lesen:

Vielen Dank für Ihre Bestellung, sie erhalten Ihre Ware im Januar 2014!

Also stehen mir natürlich die Haare zu Berge, und ich bin dann am Sonnabend los in viele Geschäfte, habe den Apparat auch einmal bei Kaufland gefunden, allerdings nur in schwarz. Und ich wollte doch rot!

Bei Saturn habe ich ihn schließlich bekommen, genauso in rot wie ich ihn haben wollte, und glauben Sie mir:

Meine Frau war am Heiligabend nur der zweitglücklichste Mensch!

 
Viel glücklicher zu diesem Zeitpunkt war ICH, weil ich mich darüber freuen konnte, wie sie sich über den neuen Fotoapparat gefreut hat, und vor allem, daß es mir doch noch gelungen ist, dieses Geschenk zu bekommen!

In diesem Moment war die ganze Anspannung der Vortage von mir abgefallen, es war einfach nur schön!

Und erst sehr viel später habe ich an all die Menschen gedacht, die mit ihren Geschenken nicht so viel Glück hatten und die Erwartungen nicht erfüllen konnten.

Vielleicht, weil das Weihnachtsgeschenk immer noch per Post unterwegs war.

Wandern mit Kindern im Winter

Wenn nun gerade mal wieder viel Neuschnee gefallen ist, kann so eine richtig schöne Winterwanderung ein grosses Abenteuer werden. Die Wege sind verschneit und nicht mehr leicht zu finden, denn einen Schneeschieber oder Räumdienst habe ich im Wald noch nicht gesehen.

Wandern mit Kindern im Winter - Spurensuche
Wandern mit Kindern im Winter - Spurensuche

Allerdings oft schon Spuren von anderen unerschrockenen Wanderern, denen das Wandern im Winter nichts ausmacht.
Daran können Sie sich orientieren.
Allerdings würde ich nur in eine Gegend gehen, wo ich mich wirklich auskennen. Noch wichtiger ist das natürlich in den Bergen, wo Sie nun wirklich gut vorbereitet sein müssen.
Bei uns im Flachland in der Umgebung von Berlin dürften solche Gefahren nicht bestehen. Hier ist wirklich das dümmste, was passieren kann, dass Sie sich verlaufen. Ist zwar auch nicht weiter schlimm, kann aber die Wanderstrecke ganz schön verlängern.

Kinder Wandern gerne im Winter

Warum wohl? Nun, durch den vielen Schnee haben sie besonders tolle Möglichkeiten, nicht einfach nur so immer schnurstracks auf dem Weg zu bleiben.
Es gibt Möglichkeiten für eine Schneeballschlacht, oder in der Wanderpause sogar die Zeit, einen kleinen Schneemann zu bauen.
Aber lassen Sie Ihren Kindern auch diese Zeit!

Planen Sie die Strecke lieber etwas kürzer, dafür in kleineren Abschnitten mit Wandern mit Kindern im Winter weiterlesen

Wanderschuhe für Kinder

 

Die Schuhe gehören beim Wandern natürlich zum wichtigsten Kleidungsstück, denn immerhin sind es die Füsse, die die meiste Arbeit haben. Deshalb sollten Sie bei Ihren Kindern ganz besonders darauf achten.

Worauf kommt es nun bei guten Wanderschuhen für die Kinder an?

Nun, wie bei allen anderen Schuhen auch:

Ihr Kind muss sich darin wohlfühlen, die Füsse sollen ausreichend Platz haben, und die Schuhe müssen auch leicht an- und auszuziehen sein.
Der Schaft sollte auf jeden Fall den Knöchel schützen und muss dazu abgepolstert sein. Das hilft auch gegen das Umknicken, und ausserdem kann dann so schnell nichts hineinkommen in den Schuh.

Mit kleinen Steinchen drin wandert es sich nicht besonders gut, wie Sie sicher aus eigener Erfahrung wissen.
Allerdings darf der Schuh in diesem Bereich auch nicht zu fest sitzen, da er dann meistens nach einiger Zeit drücken wird und ausserdem die Beweglichkeit darunter leidet.

Achten Sie auf die Schnürsenkel!

Sie müssen absolut stabil und reissfest sein, und möglichst in stabilen Metallösen geführt werden. Gerade Wanderschuhe werden hoch beansprucht Wanderschuhe für Kinder weiterlesen

Wildes Zelten in Deutschland

Wildes Campen und Zelten ist in Deutschland in den meisten Fällen nicht erlaubt.
Trotzdem haben Sie die Möglichkeit, unterwegs in einem Waldstück zu übernachten, wenn Sie sich an ein paar Regeln halten, die Sie aber dann auch unbedingt beachten müssen.

Auf gar keinen Fall dürfen Sie dort Übernachten, wo es ausdrücklich verboten ist. Das betrifft in erster Linie
Naturschutzgebiete, Naturreservate, Nationalparks und Landschaftsschutzgebiete.
Wenn Sie hier erwischt werden, kann es ziemlich teuer werden, abgesehen davon, daß Sie sogar verhaftet werden können.

Und auch in einem normalen Waldstück würde ich mir eine Stelle suchen, wo die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, daß man mich entdeckt.
Also nicht gerade am Ortseingang, in Sichtweite von viel befahrenen Strassen oder am Feldrand. Immerhin könnte da morgens früh eine Erntemaschine auftauchen und Sie in große Gefahr bringen. Dann lieber etwas weiter in den Wald hinein gehen.

Nach Möglichkeit nur eine kurze Zeit an demselben Ort bleiben

Das heisst, ich baue mein Zelt erst auf, wenn es schon ziemlich dunkel ist, dann ist auch die Gefahr, von anderen Wanderern gestört zu werden, sehr viel geringer.
Ausserdem sollten Sie eher auf heimlich tun: Also keinen Krach machen, auf Wildes Zelten in Deutschland weiterlesen

Die Drachen sind los !

Die Natur hat zur Herbstzeit viele Überraschungen bereit. Die Bäume haben ihre Blätter verloren, und es macht den Kindern ungeheueren Spass, durch das dichte Laub zu schlürfen.
Jetzt sind die Temperaturen auch angenehmer als im Hochsommer, da fällt das Wandern sehr viel leichter, wenn man nicht so sehr schwitzt.
Doch nun  müssen Sie auch besonders darauf achten, eine leichte Jacke für jeden im Gepäck zu haben. Auch wenn es trocken bleibt, so wird es doch abends ziemlich schnell kühl. Ausserdem sollte man bedenken, dass es gerade jetzt vielerorts von Mücken nur so wimmelt, am Nachmittag kann es schon ziemlich belastend sein, wenn Sie sich ohne Schutz an einem See oder einer feuchten Wiese aufhalten.

Gründe für einen Ausflug gibt es viele.
Zum einen ist da natürlich die Pilzzeit, jetzt spriessen die kleinen Beschirmten fast überall, und es gibt Orte, da muss man sie nicht suchen, sondern braucht sie nur noch aufzuheben.
Im Herbst sind auch besonders viele Beeren reif und laden ein zum Ernten, ausserdem kann man schon Bastelmaterial für die Winterzeit sammeln.
Tannenzapfen, Kastanien und Eicheln gibt es in Massen. Sie können sich mit Ihren Kindern jetzt einen Vorrat anlegen für die Winterzeit.
Denn Winterzeit ist ja überwiegend Bastelzeit, wenn es draussen stürmt und schneit, werden Sie wohl keine richtige Lust zum Wandern verspüren.

Wenn es jetzt im Herbst wieder windiger ist, beginnt auch die Zeit des Drachensteigens.
Es muss ja nicht gleich ein Riesendrachen sein, der etliche Meter hoch aufsteigt.
Gerade kleinere Kinder freuen sich schon, wenn sie überhaupt einen eigenen Drachen haben und es ihnen gelingt, diesen von alleine steigen zu lassen.

Übrigens, als Tip:

In Deutschland dürfen Sie einen Drachen nicht höher als 100 Meter steigen Die Drachen sind los ! weiterlesen

Fahrrad und Kinder

Bei Eltern, die gerne mit dem Fahrrad wandern gehen, stellt sich oft die Frage: Wie kann ich mein Kind auf solch eine Tour mitnehmen?
Nun gut, da gibt es ja heutzutage viele Möglichkeiten. Alle habe ihre Vor – und Nachteile, aber entsprechend des Alters gibt es für alles eine Lösung.

Zuerst einmal: Abraten möchte ich Ihnen davon, daß Sie Ihr Kind auf einem Tragesitz auf dem Rücken mitnehmen. Das scheint zwar auf den ersten Blick eine bequeme Möglichkeit: Einfach den Rucksack umschnallen, Kind rein und ab aufs Fahrrad.

Doch ich sage Ihnen gleich: Nur die wenigsten Radfahrer können sich dann noch sicher auf ihrem Fahrrad bewegen!

Es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob Sie mit Ihrem Kind auf dem Rücken gemütlich durch eine schöne Gegend wandern, oder ob Sie auf dem Rad unterwegs sind. Sie werden andauernd abgelenkt durch das Kleine, von einer sicheren Fortbewegung kann keine Rede mehr sein.
Ausserdem ist auch das Radfahren selbst durch das vergrößerte Gewicht so weit oben nicht einfacher. Sicher haben Sie schon gemerkt, wie das Rad anders Fahrrad und Kinder weiterlesen

Ein kleiner Ausflug mit Kindern

Wenn Sie gerne wandern, brauchen Sie auch nicht darauf verzichten, wenn sich Nachwuchs eingestellt hat. In jedem Alter ist es möglich, seine Kleinen mitzunehmen.
Allerdings muss dann der Wandertag entsprechend eingeplant werden.
Am besten ist es, wenn Sie einen Ausflug mit Ihren kindern zuerst einmal in die Nähere Umgebung machen.Da merken sie schon, wie bereitwillig die Kinder sind, überhaupt mitzuwandern, und ob Sie es schaffen, immer die Kontrolle zu behalten. In Ihrer vertrauten Umgebung können Sie sehr gut reagieren, wenn es den Kindern etwa zu langweilig wird.

Wanderschilder mit Entfernungsangabe sind optimal, um die Wegstrecke festzulegen

Sie können sie zu Ihnen bekannten Sehenswürdigkeiten hinführen, vor allem solchen, von denen Sie wissen, daß dort interessante Unterhaltung geboten wird. Zum Beispiel ein Pferdehof, eine Koppel, auf der sich Tiere befinden, oder ein Kinderspielplatz.
Hier können sich die Kinder dann selbst betätigen und alles erforschen, und Sie werden staunen, wie interessiert sie plötzlich sind.
Kinder haben an langen Spaziergängen, möglichst immer schön vor den Eltern, kein Interesse.
Sie lieben Abwechselung, und sie wollen immer alles wissen, was rechts und links des Weges ist. Und sie Fragen viel. Ein kleiner Ausflug mit Kindern weiterlesen

Pilze suchen

Es ist Herbst. Mit der ganzen Familie geht es jetzt in den Wald. Wandern? Nicht nur!
Jeder hat einen kleinen Korb und ein Messer in der Hand.
Wir gehen Pilze suchen!
Gerade Kinder sind mit ihren instinktiven Entdeckerdrang sehr schnell bei der Sache.
Wer findet den ersten Pilz?
Wer hat den größten Pilz entdeckt?

(Quelle:FlickCC - Autor:Marcin Chady)

Wenn die Kinder dann ihren Pilz finden und in den Korb ablegen, ist alles in Ordnung.
Aber Vorsicht!
Gerade kleinere Kinder versuchen, schon im Wald an den Pilzen zu kosten!
Das habe ich gerade erlebt, und es ist wahr. Besonders wenn man mehrere Kinder mit dabei hat ist es nicht einfach, alle gleichzeitig zu beobachten.
Einmal nicht den Überblick gehabt und schon ist es passiert.
Das Kind hat an einem unbekannten Pilz gekostet.
Was kann man nun tun?
Wenn es noch festzustellen ist, welcher Pilz es war, gibt es zwei Möglichkeiten:
Ist es ein eßbarer Pilz, dann sollten Sie Ihr KIind möglichst genau beobachten, wie es sich weiterhin verhält. Auch in diesem Fall, daß es vermutlich ein „guter“ Pilz war, ist bei Anzeichen von Übelkeit oder Unwohlsein sofort ein Arzt aufzusuchen
.
Sind Sie nicht sicher, an welchem Pilz ihr Kind „genascht“ hat, gibt es keine Alternative:
Sofort ins Krankenhaus!!

Denn für eine Pilzvergiftung gibt es gerade im Anfangsstadium keine genauen Symthome, nach denen man sich richten kann.
Und das tückische ist: gerade bei kleineren Kindern ist die Wirkung einer Pikzvergiftung viel verheerender als beim Erwachsenen!
Schon das bloße Lecken an einem giftigem Pilz kann schlimme Auswirkungen haben!

Bei den hoch – giftigen Pilzen wie dem Knollenblätterpilz treten die ersten Vergiftungserscheinungen schon sehr schnell auf, besonders bei den empfindlichen Organismen der kleinen Kinder.
Hier müssen Sie jetzt sehr schnell handeln,
denn die Zeitspanne für eine erfolgreiche Behandlung ist nur sehr kurz!
Bei Verdacht sofort den Rettungsdienst rufen und schnellstmöglich ind Krankenhaus, jede Minute der Verzögerung gefährdet das Leben Ihres Kindes.

(Quelle:FlickrCC - Autor:Marcin Chady)

Aber auch Erwachsene sollten sich vorsehen. Bei ausgewachsenen Menschen dauert es etwas länger, ehe die Symthome auftreten: meistens sind es nach ein paar Tagen Durchfall, Erbrechen oder sehr starke Bauchschmerzen.
Oft denkt man dann an den Tag vorher, was man gegessen oder getrunken hat. Aber das schöne Pilzgericht vom Wochenende ist dann schon vergessen.

Was ist nun beim Pilze sammeln zu beachten, besonders für Ihr Kind?
Machen Sie Ihr Kind unbedingt auf die Gefahren aufmerksam. Die etwas älteren werden es verstehen.
Und bei den kleinen können Sie ja ein Spiel veranstalten:
Jeder, der einen Pilz findet, sollte ihn stehen lassen und lautstark rufen. Das macht den Kindern Spaß, und wie stolz sind sie, wenn der Pilz dann von den Eltern geerntet wird und sie dafür ein Lob bekommen!

Es gibt auch viele gute Pilzerkennungsbücher auf dem Markt, darin können Sie sich schon im voraus informieren.
Trotzdem: Sind Sie sich nicht sicher, lieber den Pilz stehen lassen!

Der Kinderrucksack

Schon bei kleineren Kindern sollten Sie überlegen, Ihrem Kind einen Rucksack anzuvertrauen. Dadurch fühlt sich es sich, als ob es richtig dazugehört zu den Wanderern. Die Eltern und eventuell Geschwister tragen ja schliesslich auch einen Rucksack.
Bei der Auswahl des Kinderrucksackes sollten Sie jedoch einige Sachen beachten, damit das Kind auch einen gewissen Spaß an der Sache hat und nicht schon nach wenigen Metern klagt und nicht weiter will.
In diesem Fall müssten SIE nämlich den kleinen Rucksack zusätzlich tragen!

(Quelle:FlickrCC - Autor:woodleywonderworks)

Schon beim Auswählen des Rucksacks im Geschäft sollten Sie vorbereitet sein:
Ihr Kind sollte möglichst so gekleidet sein, wie es später auf den Wandertouren mitkommt, das heißt:
im Sommer mit leichter Bekleidung, ohne Jacke, und für die Winterwanderung sollte die Anprobe mit der entsprechenden Winterkleidung gemacht werden.

Bevor nun der Kinderrucksack anprobiert wird ist zu empfehlen, daß er mit einigen Sachen gefüllt wird. So ist am besten zu sehen, ob er auch mit Belastung passt, denn ein leerer Rucksack ist ja auf dem Rücken kaum zu merken.
Packen Sie ruhig eine Wasserflasche und einige Textilien mit hinein, so wie es etwa aussieht, wenn die Tour beginnt.

Nun werden die Schultergurte so eingestellt, daß der Rucksack möglicht hoch auf dem Rücken sitzt, ohne aber an Hals oder Genick zu drücken.Ein zu tief hängender Rucksack, der eventuell auch noch zu lose ist, zerrt gewaltig an den Schultern und wird schon bald zur Qual.
Wichtig ist auch ein Hüftgurt. Es sollte nicht tiefer als die oberen Beckenknochen sein und nicht drücken.

Lassen Sie Ihr Kind nun ruhig eine Weile im Geschäft herumlaufen, es sollte auch mal eine kurze Strecke rennen können. So können Sie schon sehen, ob der Rucksack fest sitzt und die Bewegung nicht behindert.
Wenn Ihr Kind nun noch begeistert ist von seinem neuen Rucksack und nichts zu meckern hat, dann haben Sie den richtigen Kinderrucksack gefunden.